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Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit e.V. (DGSA)
Struktur der DGSA
Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) wurde im Jahre 1989 gegründet. Sie widmet sich der Förderung der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit und entfaltet dafür eine Reihe von Aktivitäten in Forschung, Theorie und Lehre. Neben dem Fachdiskurs innerhalb der Sektionen und Fachgruppen gehören dazu auch die Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie curriculare Weiterentwicklungen und die Förderung des wissenschaftlichen und professionellen Nachwuchses. Ebenso begreift die DGSA es als ihre Aufgabe, sich mit fachlichen Beiträgen aktiv in gesellschaftspolitische Debatten einzubringen.
Die DGSA ist auch dem internationalen Fachdiskurs verpflichtet. Sie widmet sich der internationalen Zusammenarbeit und stärkt so die Identität und Wirksamkeit der Profession und Disziplin. Konferenzen, Symposien und Kolloquien ermöglichen Austausch im Sinne politischer, weltanschaulicher und fachlicher Pluralität. Die Gesellschaft ist dabei offen für das Zusammenwirken mit anderen Gremien und Fachvereinigungen, die ein Interesse an der Sache und am Gebiet der Sozialen Arbeit haben.
Sektion »Klinische Sozialarbeit«
Aus dem »Plädoyer für klinische Sozialarbeit als Fachgebiet der Sozialen Arbeit« des Arbeitskreises »Sozialarbeit und Gesundheit« innerhalb der DGSA entstand 2003 die »Sektion Klinische Sozialarbeit« der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit. Sprecher der Sektion ist Albert Mühlum. Weitere Interessengemeinschaften »Klinische Sozialarbeit«, wie z. B. in Österreich und der Schweiz folgten. Die Sektion Klinische Sozialarbeit kooperiert eng mit dem ECCSW und versteht sich als Kristallisationskern und Forum der wissenschaftlichen Gemeinschaft dieses Fachgebietes. Sie bietet eine Plattform für den Austausch von Theorie, Forschung und Praxis und unterstützt die Profilbildung Klinischer (Fach-)Sozialarbeit in Deutschland - in der Ausbildung ebenso wie in der klinisch-sozialen Praxis. Ein aktuelles Beispiel für diese Aktivitäten ist die Etablierung einer ständigen Arbeitsgruppe sozialwissenschaftlicher Studiengänge und Fachgesellschaften zur Klärung der Zulassungsvoraussetzungen für die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (AZA-KJP).
Die wissenschaftliche Aufgabe im Bereich Klinischer Sozialarbeit besteht in der Erkenntnisgewinnung bzgl. psychosozialer Problemlagen und klinisch-sozialen Handelns (Forschung und Evaluation) sowie in der Ausbildung und Anleitung von wissenschaftlich reflektierenden PraktikerInnen. Die Sektion »Klinische Sozialarbeit« hat zu diesem Zweck »Klinische Kompetenzen« und »Klinische Kompetenzniveaus« (Standards DGSA) definiert. 2005 folgte die Gründung der Zeitschrift »Klinische Sozialarbeit - Zeitschrift für Pychosoziale Praxis und Forschung« als Kooperationsprojekt zwischen der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen DVSG, der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit DGSA und der Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit ZKS; Redaktion Uwe Klein (Ltg), Silke Birgitta Gahleitner und Gernot Hahn (später auch Kirsten Becker Bikowski). Aus diesem Projekt entstanden weitere Publikationen und Publikationsreihen wie z.B. die Jahrbücher Klinische Sozialarbeit (hrsg. von Silke Birgitta Gahleitner & Gernot Hahn), die eine regelmäßige Übersicht über aktuelle Publikationen im Bereich Klinischer Sozialarbeit bereitstellen.
Sprecher der Sektion Klinische Sozialarbeit
DGSA-Vorstand
Kontakt | Information
Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit e.V.
Postfach 1129 D-74370 Sersheim
Telefon +49 (0)7042 3948
Telefax +49 (0)7042 815540 |